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Auerhuhn
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Auerhuhn

Das Auerhuhn beziehungsweise seine Unterart Tetrao urogallus major ist in den Bergmischwäldern des Harzes beheimatet und steht in Deutschland als eine vom Aussterben bedrohte Vogelart auf der Roten Liste, somit unterliegt er einem Jagdverbot. Trotz umfangreicher Aussetzaktionen geht die Population der Auerhühner im Harz leider immer weiter zurück. Das sehr scheue Auerhuhn ist vor allem durch die sehr bekannte Biermarke „Hasseröder Pilsner“ bekannt, auf dessen Etikett er abgebildet ist. Es ist durchaus nicht zu hochgegriffen, das Auerhuhn als den Symbolvogel des gesamten Mittelgebirges Harz zu bezeichnen. Das Auerhuhn bevorzugt als Lebensraum nadelbaumreiche, stufige, lichte Wälder mit einer sehr reichhalten Bodenvegetation mit überwiegend vorhandenem Heidelbeerkraut. Insbesondere die Auerhennen stellen sehr hohe Anforderungen an ihren Lebensraum. Sie benötigen eine gut abgestimmte Mischung aus reichhaltigem Nahrungsangebot (vor allem Heidelbeerkraut) und einer dichten, übersichtlichen Deckung. Perfekt wird es für die Auerhühner, wenn sich dieser Lebensraum an einem leicht geneigten südlich exponierten Hang befindet. Auch wenn die Leibspeise des Auerhuhns ohne Zweifel Heidelbeerkraut ist, sind die Küken in ihren ersten Lebenswochen auf tierisches Eiweiß in Insektenform angewiesen. Die Nahrung der Auerhühner besteht im Winter in der Hauptsache aus Knospen und Nadeln von Tannen, Buchen, Fichten oder Kiefern.

Der Auerhahn ist deutlich größer als die Auerhenne und erreicht eine Größe von circa einem Meter bei einem Gewicht zwischen vier und fünf Kilogramm. Die Flügelspannweite des Auerhahns beträgt etwa 90 Zentimeter. Der Auerhahn besitzt eine dunkelgraue bis dunkelbraune Färbung und verfügt über ein metallisch glänzendes grünes Brustschild. Die Auerhenne erreicht eine Körpergröße von rund 60 Zentimeter bei einem Körpergewicht von circa 2,5 Kilogramm und einer Flügelspannweite von 60 Zentimetern. Das Gefieder der Auerhenne besitzt auf der Oberseite eine bräunliche Färbung mit silbernen und schwarzen Querbändern, auf der Unterseite ist das Gefieder der Auerhenne etwas gelblicher und heller.